PPI vs. DPI: Was ist der Unterschied – und warum ist das wichtig für deinen Druck?
Zwei Kürzel, die im Designbereich ständig fallen, oft falsch verwendet. Wer Druckprodukte in Auftrag gibt, sollte den Unterschied kennen. Nicht um Experte zu werden, sondern um die richtigen Fragen zu stellen und bessere Ergebnisse zu erhalten.

«PPI vs. DPI: das unterschätzte Druckwissen.»
Was bedeutet PPI?
PPI steht für «Pixels per Inch» (auf Deutsch: Pixel pro Zoll). Dieser Wert beschreibt, wie viele Bildpunkte (Pixel) auf einem Zoll (2,54 cm) eines digitalen Bildes vorhanden sind.
Je höher der PPI-Wert, desto feiner und schärfer wirkt das Bild auf dem Bildschirm. PPI ist also die Auflösung deiner Datei, bevor sie überhaupt zum Drucker gelangt.
Faustregel: Für saubere Drucksachen lieferst du deine Dateien mit mindestens 300 PPI. Alles darunter kann im Druck unscharf oder pixelig wirken.

«01 / 06: PPI: Die Welt deiner digitalen Datei.»
Was bedeutet DPI?
DPI steht für «Dots per Inch» (auf Deutsch: Druckpunkte pro Zoll). Dieser Wert beschreibt, wie viele physische Tintenpunkte ein Drucker pro Zoll auf das Papier bringen kann.
Je höher der DPI-Wert des Druckers, desto feiner sind die Details im fertigen Druckprodukt. Einzelne Rasterpunkte fallen weniger auf, Übergänge und Schriften wirken weicher.
DPI ist also die Welt des Druckers, und liegt damit ausserhalb deiner Datei.

«02 / 06: DPI: Die Welt des Druckers.»
PPI vs. DPI: Was ist der eigentliche Unterschied?
Hier liegt die häufigste Verwechslung:
PPI und DPI beschreiben zwar beide eine «Dichte», aber in zwei völlig verschiedenen Welten.
Kurz zusammengefasst:
|
Begriff |
Steht für |
Beschreibt |
|
PPI |
Pixels per Inch |
Auflösung deiner digitalen Datei |
|
DPI |
Dots per Inch |
Ausgabequalität des Druckers |
Der Merksatz: PPI lebt in deiner Datei. DPI lebt im Drucker.
Wenn also jemand sagt «ich brauche das Bild in 300 DPI», gemeint ist eigentlich 300 PPI in der Bilddatei. Ein verbreiteter Sprachfehler, der in der Praxis trotzdem verstanden wird. Wer es richtig verwendet, wirkt professioneller.

«03 / 06: PPI ≠ DPI: Nicht dasselbe.»
Was bedeutet das konkret für dein Druckprojekt?
Wenn du ein Druckprodukt in Auftrag gibst, etwa eine Visitenkarte, einen Flyer, eine Broschüre oder ein Banner, dann gilt:
Für dich als Auftraggeber:
• Bilder und Logos immer in hoher Auflösung liefern (mind. 300 PPI)
• Keine Bilder aus dem Internet verwenden, diese sind meist nur 72 PPI (für Bildschirme optimiert)
• Im Zweifel: die Originaldatei des Fotografen oder Designers anfragen
Für das Druckergebnis:
• Der DPI-Wert des Druckers bestimmt die Feinheit des Ausdrucks
• Bei weitsicht.swiss arbeiten wir mit professionellen Drucksystemen, die für jede Anwendung die passende Druckqualität sicherstellen.

«04 / 06: Was bedeutet das für dein nächstes Druckprojekt?»
Unser Versprechen: Du musst kein Experte sein
Technik ist unser Job, nicht deiner.
Bei weitsicht.swiss prüfen wir jede Datei vor dem Druck. Wenn etwas nicht stimmt (zu geringe Auflösung, falsches Format, fehlende Beschnittzugabe) melden wir uns bei dir, bevor gedruckt wird.
So bekommst du am Ende das, was du dir vorgestellt hast: ein Druckprodukt, das professionell aussieht, qualitativ überzeugt und deiner Marke gerecht wird.
Denn am Ende ist Druck Vertrauenssache.

«Druck ohne Kompromisse. weitsicht.swiss»
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